Morsleben
- Ehemaliges Kali- und Steinsalzbergwerk.
- Ca. 37.000 Kubikmeter niedrig- und mittelradioaktive Abfälle mit überwiegend kurzlebigen Radionukliden eingelagert
- 20.10.2008: “Das frühere DDR-Atommülllager Morsleben erweist sich als gigantischer Sanierungsfall. Bislang unbekannte Dokumente zeigen, wie die damalige Umweltministerin Angela Merkel Mitte der neunziger Jahre die Expertenmahnungen ignorierte – und den Weiterbetrieb der Anlage durchsetzte.”
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-61366517.html)
- “Seit dem Stopp der Atommülllagerung in Morsleben 1998 wird das Lager aufwendig stabilisiert, weil es inzwischen als stark einsturzgefährdet gilt. Die Kosten für die Schließung der Grube werden auf 2,2 Milliarden Euro geschätzt.” (http://de.wikipedia.org/wiki/Endlager_Morsleben#Situation_heute)
- “Bergbauliche Gefahrenabwehr im Zentralteil.” Aufgrund der Einsturzgefahr wurden insgesamt 27 Hohlräume im Zentralteil der Schachtanlage Bartensleben mit Salzbeton verfüllt. “Die Arbeiten wurden im Februar 2011 abgeschlossen. Die Stabilisierung gewährleistet, dass die Standsicherheit des Endlagers bis zum Abschluss des atomrechtlichen Planfeststellungsverfahrens und der Durchführung der genehmigten Stilllegungsmaßnahmen erhalten bleibt.” (http://www.bfs.de/de/endlager/endlager_morsleben/Stabilisierung.html)
- “Der Erörterungstermin zur Stilllegung des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben, der Teil der Öffentlichkeitsbeteiligung im Genehmigungsverfahren zur Stilllegung des Endlagers war, konnte am 25.10.2011 beendet werden. Die vorgebrachten Erläuterungen wurden dokumentiert und werden nun im weiteren Verlauf des Genehmigungsverfahrens in die Prüfung mit einbezogen” (http://www.sachsen-anhalt.de/index.php?id=endlagermorsleben)
- “Atommülllager Morsleben, Asse, Gorleben: Lüge wie Merkel!” http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=9bnj_G0Vwc0
- “Bestimmte Gesteinsformationen bieten Angriffspunkte für eintretende Wässer (z.B. Kalisalz). Solche liegen in Morsleben vor und durchziehen den gesamten Salzstock. Wasser ist ein wichtiger potenzieller Transportweg für radioaktive Partikel in die Biosphäre. In Morsleben ist außerdem zumindest für eine Zutrittsstelle die Verbindung zum Deckgebirge und damit zur Biosphäre nachgewiesen, bei den anderen ist das teilweise noch nicht geklärt.” (http://www.gruenes-blatt.de/index.php/2009-03:Das_BfS-Stilllegungskonzept_des_ERAM_ist_untragbar)
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