JETZT: Podiumsdiskussion mit Peter Altmaier

Link zum Audio-Mitschnitt in Kürze…

Peter Altmaier, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, wird am 20. Dezember 2012 um 20:00 Uhr zu Gast auf dem Online-Diskussionspodium »Dicker Engel« sein und mit Piraten und interessierten Gästen diskutieren. Als Themen der Diskussion sind u. a. die Energiewende, Energiespeichersysteme, der Atomausstieg und der Netzausbau vorgesehen.

Für die PIRATEN werden der Parteivorsitzende der Piratenpartei Deutschland Bernd Schlömer, die Koordinatoren AG Umwelt Bernd Schreiner und Guido Körber sowie Jürgen Stemke von den AntiAtomPiraten und Listenkandidat für die Landtagswahl in Niedersachsen teilnehmen.

In Deutschland wird die Energiewende geplant. Um den Wandel erfolgreich zu bewältigen, muss die bestehende Energie-Infrastruktur erneuert und ausgebaut werden. So setzt die Abschaltung nuklearer Kraftwerke z.B. den Neubau von Speicherkraftwerken| Stromspeicher für generative Energien voraus.

Die Energiewende stellt Deutschland vor enorme Herausforderungen. Die PIRATEN wollen deswegen eine möglichst breite gesellschaftliche Debatte anregen.

»Die Herausforderungen der Energiewende können nur in einem breiten gesellschaftlichen Konsens gelöst werden. Dazu ist es notwendig, dass alle gesellschaftlichen Kräfte miteinander ins Gespräch kommen, um gemeinsame Lösungswege zu erarbeiten«, so Bernd Schlömer, Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland.

»In der Energiewende liegt ein enormes wirtschaftliches Potential für unser Land. Wer die Energieversorgung seiner Wirtschaft als erster unabhängig von fossilen Energieträgern macht, eröffnet sich einen weltweiten Zukunftsmarkt«, führt Bernd Schreiner aus.

Sei Dabei!

Um der Podiumsdiskussion folgen zu können, ist die Installation der Sprachkonferenz-Software »Mumble« notwendig. Mit dieser Software ist auch eine Beteiligung an der anschließenden Diskussion möglich. Alternativ kann eine Audio-Liveübertragung (Audiostream) verfolgt werden. Fragen an die Experten können bereits jetzt in einem Online-Textdokument (Piratenpad) hinterlegt werden.

Quellen:

[1] Link http://wiki.piratenpartei.de/mumble
[2] Link http://www.piraten-streaming.de/?page_id=688&id=735
[3] Link Pad Fragen: https://bs.piratenpad.de/20-12-2012-Altmaier-Fragen

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Leck am Reaktordruckbehälter Gundremmingen C

Das FORUM Gundremmingen dazu in einer Meldung:

Das AKW Gundremmingen meldet am 10.12.12 eine Tropfleckage an einem Messstutzen unterhalb des Reaktordruckbehälters. Also am Hauptkreislauf, der mit einem Druck von 70 Bar und einer Temperatur von über 200° Celsius arbeitet. Eine Gefahr soll laut RWE nicht bestanden haben.

Da die veralteten Siedewasserreaktoren im Unterschied zu den später üblichen Druckwasserreaktoren zwar billiger waren aber nur einen Hauptkreislauf haben, ist das Wasser in diesem Hauptkreislauf radioaktiv. Noch können Außenstehende die Gefahr dieses Störfalls nicht beurteilen. Man muss aber daran erinnern, dass das AKW Gundremmingen als gefährlichstes AKW Deutschlands gilt. Denn es wird mit den letzten zwei von früher mal neun deutschen Siedewasserreaktoren betrieben.

Die Gundremminger Siedewasserreaktoren sind die letzten von der Baulinie 72, sind kaufmännisch abgeschrieben und seit 28 Jahren in Betrieb. Baulinie 72 bedeutet, dass sie zu einer Zeit konstruiert wurden, als beispielsweise Deutschlands meist produziertes Auto der VW-Käfer war. Auch diese Gundremminger Reaktoren haben wegen ihrer übergroßen Risiken keine ausreichende Haftpflichtversicherung.

Nachdem das AKW Gundremmingen seit über zwei Jahren eine Ursachenerklärung für die Häufung von undichten Spaltelementen schuldig ist, verlangen wir, dass die Erklärung für diese Leckage unter dem Reaktordruckbehälter baldmöglichst veröffentlicht wird.

Wir AntiAtomPiraten sind für einen unmittelbaren Ausstieg aus der Atomkraft. Dieser glimpflich verlaufene Schaden zeigt, dass diese Technologie nicht frei von Fehlern ist. Fehler bei Atomreaktoren können aber sehr dramatische Auswirkungen haben, wie uns nicht nur Tschernobyl oder Fukushima zeigen.

Links

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Strahlender Advent:
Machen statt labern – Asse

Asse bei Nacht in der Weihnachtszeit 2012

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Asse bei Nacht in der Weihnachtszeit 2012 (Foto: Jürgen Stemke)

Jürgen Stemke, AntiAtomPirat, Themenpirat Energiepolitik und Kandidat der Piratenpartei zur Landtagswahl zu den aktuellen Vorgängen um die Asse:

 

Die Bürger sind entsetzt, wie langsam es bei der Rückholung des Atommülls aus der Asse voran geht! Man bekommt den klaren Eindruck, man will nicht, dass es schnell geht. Jedes Jahr dass man länger braucht, erhöht die  Wahrscheinlichkeit, dass das Zeug drin bleibt.

Die Landesregierung Niedersachsens und der neue Bundesumweltminister haben uns versprochen, das Zeug schnell da raus zu holen. Allein, man sieht nichts. Herr McAllister, Herr Birkner, Herr Altmaier, machen statt labern!

Wir haben erfahren, die Planungen gehen auch deshalb so langsam voran, da es an Personal fehlt, die Planungen durchzuführen. Jetzt soll zwar aufgestockt werden, es wurde aber weniger Personal und für dieses weniger Budget genehmigt, als benötigt. Damit kann nur weniger qualifiziertes Personal beschäftigt werden, als benötigt. Schlüsselpersonal im Umeltministerium wird aber mit Menschen besetzt, die die Rückholung gar nicht wollen. Herr  Altmaier, sie haben uns Bürgern vor Ort versprochen, am Geld wird es nicht scheitern. Herr Altmaier, machen statt labern!

Wir haben erfahren, dass seit 2010 klar ist, dass Schacht 5 her muss. Der Bau ist an zwei Stellen im Naturschutzgebiet bereits genehmigt, die Bohrstellen sind gerodet. Allein, man sieht keine Arbeiten und die Stellen verwildern wieder. Warum? Weil eine europaweite Ausschreibung zur Planung gemacht wird. Diese soll mehrere Jahre dauern. Dann soll das Bohren ausgeschrieben werden. Trotz Beschleunigung soll der Schacht erst 2025 fertig sein. Schnell geht anders und dass es anders geht, zeigt die Industrie. 1905 dauerte es 3 Jahre, den Schacht der Asse abzutäufen. Herr McAllister, Herr Altmaier, machen statt labern!

Michael Seiler, der Vorsitzende der Entsorgungskommission sagt ganz klar, bei der Asse ist Gefahr im Verzug. Warum, Herr Altmaier, Herr McAllister, Herr Birkner, warum muss man bei Gefahr im Verzug jeden einzelnen Schritt der Rettungsmaßnahme ausschreiben!? Wenn ein Atom-GAU passiert, machen wir dann auch erst eine Ausschreibung? Was ist billiger zu bewerten, die Gefahr jetzt ein paar Euro zuviel zu bezahlen, oder morgen den Müll der Asse im Grundwasser zu haben, von Göttingen bis zur Nordsee? Herr Altmaier, Sie haben den Menschen ins Gesicht versprochen, man wird alles mögliche tun, um den Müll schnell heraus zu holen. Herr Altmaier, machen statt labern!

Herr Altmaier, ihr Berater und Vorsitzender der Entsorgungskommission, Michael Seiler, glaubt nicht an die Rückholung – und das schon immer.

Herr Altmaier, ihr zuständiger Abteilungsleiter im Umweltministerium, Gerald Hennenhöfer, glaubt nicht an die Rückholung – und das schon immer.

Wie kann ein solches Projekt gelingen, wenn wichtige Schlüsselpositionen mit Leuten besetzt sind, die nicht an das Ziel glauben!? Bremser können wir hier aber nicht gebrauchen! Herr Altmaier, machen statt labern!

Frau Merkel ist entscheidend mit verantwortlich für den Zustand der Asse und in Morsleben. Sie war schon in den 90er Jahren über den Handlungsbedarf informiert. Frau Merkel macht auch nicht. Frau Merkel schweigt.

Eine besinnliche Weihnachtszeit wünscht,
Jürgen Stemke

Links:

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Podiumsdiskussion zur #Asse

Heute findet im Remmlingen eine Podiumsdiskussion zur Asse Statt. Auf dem Podium sitzten Politiker zur Landtagswahl in Niedersachsen.

Ort: Dorfgemeinschaftshaus Remlingen
Zeit: Dienstag, 4. Dezember, 19 Uhr

Piraten dürfen leider nur im Publikum sitzen. Dieses kann Fragen stellen, auch schon vorab per Mail an: redaktion.wf@bzv.de

Wer sich kritische Fragen zu Politikern der aktuell regierenden Parteien zur Asse und der Verschleppung der Bergung der Fässer vormerken möchte, dem empfehlen wir, sich 45 Minuten Zeit zu nehmen, und sich diese Dokumentation des NDR anzusehen: Der Asse-Skandal

Ergänzend oder alternativ zur Sendung gibt es ein umfangreiches Dossier.

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