Wie kann man den steigenden Energiebedarf decken?

  1. Wer sind die AntiAtomPiraten?
  2. Wie stehen die AntiAtomPiraten zu neuen Reaktortypen?
  3. Was spricht gegen eine neue Generation von Kernkraftwerken?
  4. Sind die AntiAtomPiraten einfach nur ‘Dagegen’?
  5. 100% Ökostrom. Kann das funktionieren?
  6. Wie kann man den steigenden Energiebedarf decken?
  7. Nachts scheint keine Sonne.
  8. Ist Ökostrom aus der Sahara nicht sinnvoller?

 


Den steigenden Energiebedarf kann man doch mit Windrädern und Solarenergie nicht decken?

Der steigende Energiebedarf ist ein Ammenmärchen. Diese Aussage gilt nicht für Deutschland. In den letzen 10 Jahren blieb der Verbrauch an Primärenergie in Deutschland nahezu konstant, mit leicht fallender Tendenz.

Wird konventionelle Energiegewinnung durch regenerative Elektroenergie ersetzt, verringert sich der Energiebedarf zusätzlich deutlich, da viele konventionellen Energiewandler einen Wirkungsgrad von nur etwa 30% haben (Verbrennungsmotoren, konventionelle Kraftwerke (Kohle, Kernenergie), ..).

Alleine durch 100% generative Stromerzeugung und Elektromobilität verringert sich der Bedarf an Primärenergie um etwa 40% (!), die wir bisher als Abwärme an die Umwelt abgeben.

Den Primärenergiebedarf in Deutschland kann man mit generativen Energieträgern decken – man muss nur wollen.

Der EV1 war ab 1996 das erste in Serie gebaute reine Elektrofahrzeug nach aktuellem Standard für ein "vollwertiges" Auto. Das Fahrzeug wurde nur verleast und nach dem erfolgreichen Kampf gegen die Emissionsgesetze in Kalifornien wurden die Fahrzeuge von General Motors wieder eingezogen und verschrottet, obwohl es lange Listen mit Kaufinteressenten gab. Die Nachfrage war deutlich höher, als die vorhandenen Fahrzeuge. Die Patente der Akkutechnologie (NiMH) wurden an die Ölindustrie verkauft. Diese hat die Weiterentwicklung gestoppt und den Einsatz auf Kleinbatterien beschränkt. Seit 2012 ist mit dem Telsa Model S das erste realisierte Konzept eines 5+2-sitzigen autobahntauglichen Elektroautos der oberen Mittelklasse auf dem Markt. Bild: EV1, Foto: Rmhermen, CC-BY-SA 3.0

Der EV1 von General Motors war ab 1996 das erste in Serie gebaute reine Elektrofahrzeug nach aktuellem Standard für ein “vollwertiges” Auto. Das Fahrzeug wurde nur verleast und nach dem erfolgreichen Kampf gegen die Emissionsgesetze in Kalifornien wurden die Fahrzeuge von General Motors wieder eingezogen und verschrottet, obwohl es lange Listen mit Kaufinteressenten gab. Die Nachfrage war deutlich höher, als die vorhandenen Fahrzeuge.
Die Patente der Akkutechnologie (NiMH) wurden an die Ölindustrie verkauft. Diese hat die Weiterentwicklung gestoppt und den Einsatz auf Kleinbatterien beschränkt. Siehe dazu auch den Film “Warum das Elektroauto sterben musste”.
Seit 2012 ist mit dem Telsa Model S das erste realisierte Konzept eines 5+2-sitzigen autobahntauglichen Elektroautos der oberen Mittelklasse mit einer Reichweite von 480km auf dem Markt.
Bild: EV1, Foto: Rmhermen, CC-BY-SA 3.0

Weiter:
Nachts scheint keine Sonne

Links

  • Destatis
    Primärenergieverbrauch
  • Linksammlung zu Quellen
  • Warum das Elektroauto sterben musste, 2006
    Dieser Dokumentarfilm zeigt die Geburt eines der ersten serientauglichen Elektroautos, den EV1 von GM. Der Film zeigt auch, wie alle Fahrzeuge gegen den Protest der Kunden durch GM wieder zerstört wurden. Der Automobilindustrie lag sehr viel daran, dass es kein Elektroauto gibt.
Du magst diesen Artikel? Teile ihn mit anderen:

Kommentare

Schreibe einen Kommentar