Sind die AntiAtomPiraten einfach nur ‘Dagegen’?

  1. Wer sind die AntiAtomPiraten?
  2. Wie stehen die AntiAtomPiraten zu neuen Reaktortypen?
  3. Was spricht gegen eine neue Generation von Kernkraftwerken?
  4. Sind die AntiAtomPiraten einfach nur ‘Dagegen’?
  5. 100% Ökostrom. Kann das funktionieren?
  6. Wie kann man den steigenden Energiebedarf decken?
  7. Nachts scheint keine Sonne.
  8. Ist Ökostrom aus der Sahara nicht sinnvoller?

 


Sind die AntiAtomPiraten einfach nur ‘Dagegen’?

Wir stehen vor allen Dingen für einen nachhaltigen, ressourcenschonenden Umgang mit unserer Umwelt und sprechen uns für einen zügigen Vollzug der Energiewende aus – ohne Kernenergie, ohne fossile Kraftwerke.

Wir benötigen bereits heute dringend Lösungen für unsere Energie- und Klimaprobleme: Können wir Deutschland alleine auf der Basis generativer Energieträger versorgen?

Wir sagen, es geht und es ist  wirtschaftlich.

Wir unterscheiden dabei zwischen regenerativen Energieträgern und generativen Energieträgern. Regernerative sind solche, die sich wieder regenerieren können. Zum Beispiel Biomasse. Diese schaffen aber erhebliche Probleme in Flora und Fauna. Wir wollen diese weitgehend vermeiden und setzen auf generative Energiequellen. Das sind Energiequellen, die sich nicht verbrauchen und sich nicht erholen müssen. Sie sind einfach nur da und man muss sie nur ernten. Das sind im wesentlichen Windenergie und Sonnenenergie.

Die unendliche Verfügbarkeit von Energie ist ein alter Menschheitstraum der Moderne. Wir möchten nicht dieser Hybris fröhnen und den Menschen keine Märchen von grenzenloser Energie ohne Nachteile erzählen.

Weiter:
100% Ökostrom. Kann das funktionieren?

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Kommentare

2 Kommentare zu “Sind die AntiAtomPiraten einfach nur ‘Dagegen’?”

  1. Leon am März 25th, 2013 16:40

    Wenn ihr grundsätzlich gegen Kern und Fossile Energie seid, warum dann auch Fusions-Energie? Ist genauso nachhaltig wie die Sonne, da sie ja auf dem gleichen Prinzip beruht, und ist vollkommen sicher, da das Plasma stirbt, sobald die Stabilisierungen (Magnete) ausfallen…

  2. Jürgen Stemke am März 26th, 2013 00:50

    Hallo,
    selbst wenn man Kernfusion als nachhaltig bezeichnen wollte, wir brauchen die Energiewende jetzt und nicht erst in 40, 80 oder 120 Jahren. Die Kernfusion wird für die jetzt lebende Generation an Menschen keine Rolle spielen. Zudem gehen wir davon aus, dass die regenerative Versorgung mit Energie deutlich günstiger ist, als eine großtechnische Anlage wie ein Fusionsreaktor.

    Die Fusion auf der Erde in einem Reaktor muss bei deutlich höheren Temperaturen stattfinden. Zudem benötigt man auch hier Brennstoff, der durch Kernspaltung erbrütet werden muss. Das Blanket (die Innenauskleidung der Brennkammer, ca. 1600 Tonnen derzeit größtenteils nicht existierende Spezialmaterialien) ist aufgrund der sehr harten Strahlung nach etwa 2 Jahren versprödet und muss getauscht werden. Das Material ist nach Gebrauch radioaktiv.

    Die elektrische Leistung eines solchen Reaktors beträgt etwa die Hälfte eines aktuellen Kernkraftwerks, jedoch muss hiervon ein erheblicher Anteil der gewonnenen Energie für das Aufrechterhalten der Fusion wieder aufgebracht werden, was unterm Strich einen extrem schlechten Netto-Wirkungsgrad ergibt. Man erhofft derzeit lediglich, dass man auch Netto-Leistung aus dem System gewinnen kann.

    Der Betrieb ist nur in großtechnischen Anlagen möglich. Dies begünstigt oder erzwingt sogar, dass die Energieerzeugung quasi monopolartig organisiert sein würde. Auch das lehnen wir ab.

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