Neulich im Kernkraftwerk Grohnde:
E.ON glaubt nicht an den Atomausstieg

Folgender Schnippsel aus dem Besuch des Kernkraftwerk Grohnde wurde uns zugespielt:

UPDATE 2012-08-23: Die Wiedergabe wurde YouTube offensichtlich untersagt, obwohl E.ON zugestimmt hatte, dass Aufnahmen erstellt werden dürfen.

UPDATE 2012-08-24: E.ON hat offenbar Anzeige gegen unseren Informanten erstattet. Da das Video nicht mehr online ist, haben wir das Transskript des Beitrags veröffentlicht.

Weitere Updates und Transkript, siehe hier.

Neulich im AKW Grohnde:
E.ON glaubt nicht an den Atomausstieg.

Frage:
Warum investiert E.ON 2,5 Mio € in einen neuen Farbanstrich des Kühlturms, wenn das Kernkraftwerk doch in weniger als 10 Jahren stillgelegt werden soll?

Der E.ON-Sprecher klärt auf:
Es wird nicht damit gerechnet, dass das AKW wirklich stillgelegt wird.

Frage:
Und der Atommüll?

Der E.ON-Sprecher klärt auf:
Nichts im Leben ist umsonst.

Kommentar der AntiAtomPiraten:
Das Leben wird jedem Menschen geschenkt, völlig umsonst, und vielleicht kennen die Menschen bei E.ON Wind und Sonne als Umsonst-Energiequelle einfach nur noch nicht, wenn die immer im Betonatombunker sitzen?

Außerdem lügt der Sprecher zu Beginn des Ausschnitts, wenn er behauptet, der Meiler in Fukushima hätte ein Jahr später abgeschalten werden sollen. Das Gegenteil ist richtig. Bei der Anlage wurde im Februar 2011 die Laufzeit verlängert, anstatt Block 1 Anfang 2011 still zu legen.

Weitere Updates und Transkript, siehe hier.

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