CCS: CO2-Abscheidung und -Speicherung
- kann doch gar nicht gefährlich sein?

Ergänzend zu unserem heutigen Freitagsfilm “Der angebohrte Planet”:

Frage: CO2-Abscheidung und -Speicherung (engl. Carbon Dioxide Capture and Storage, kurz CCS), was ist das eigentlich?

Mit CCS ist die Abscheidung von Kohlenstoffdioxid (CO2) insbesondere aus Verbrennungs-Abgasen sowie dessen Injektion und behälterlose Lagerung in unterirdischen Gesteinsschichten auf unbegrenzte Zeit (CO2-Sequestrierung) gemeint.

Als mögliche CO2-Lager gelten insbesondere geologische Formationen wie ausgeräumte Erdöl– und Erdgaslagerstätten sowie salzhaltige tiefe Grundwasserleiter (Aquifere). Auch eine Lagerung in der Tiefsee ist nicht ausgeschlossen.

Frage: CO2, das aus unterirdischen Lagerstätten austreten kann, soll gefährlich sein, weil es sich auf Bodenniveau ablagern und Sauerstoff verdrängen soll, so dass man daran erstickt. Wieso passiert das nicht bei dem CO2, dass aus Schornsteinen, Auspuffen etc. kommt? Müsste sich das nicht auch am Boden ablagern und uns ersticken?

Antwort Dr. Volker Jaenisch, AG Umwelt der Piratenpartei:

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FreitagsFilm: Der angebohrte Planet

Der angebohrte Planet, Spiegel TV, 2011-09-25

Reportage über Folgen wenn bedenkenlos in der Erde gebohrt wird und dort bedenkenlos Abfälle verpresst oder gelagert werden.

Die Idee klingt erst mal gut: Was uns oben stört, stopfen wir ins Innere der Erde. So will man das Treibhausgas Kohlendioxid einfach wegsperren. Doch was geschieht eigentlich, wenn man CO2 unter die Oberfläche bringt?

Die Folgen können verheerend sein, wenn wir Stoffe unter die Erde pressen: Erdbeben, sinkende Städte, brennendes Leitungswasser, versalzene Felder, verdorbenes Trinkwasser.

Links

 

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Deutschland ist weiterhin Strom-Exporteur
Atomausstieg hat keine Auswirkungen auf Export

UPDATE:
Die Grafik ist nicht mehr verfügbar.
Dafür haben wir eine neue, tagesaktuelle Grafik online gestellt.

Die Grafik zeigt den Export und Import von Strom von und nach Deutschland.

Ganz klar ist zu erkennen, dass die Kraftwerksbetreiber nach dem sicheren Aus für die vom Moratorium betroffenen Kernkraftwerke Reserven mobilisiert haben, um weiterhin Strom zu exportieren. Ab diesem Zeitpunkt normalisierte sich der deutsche Strom-Import-Export ungefähr auf dem Niveau der Vorjahre. Deutschland war kumulativ zu keinem Zeitpunkt Netto-Importeur.

Grafik: Thiemo Nagel, CC by-nc
Rechtlicher Hinweis: Die der Grafik zugrunde liegenden Daten stammen von entsoe.net, der “Transparenzplattform” des Verbandes der Europäischen Übertragunsnetzbetreiber ENTSO-E. Die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten sowie deren zukünftige Verfügbarkeit möchte ENTSO-E nicht garantieren.

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Wer verdient eigentlich am Atommüll?

Die Gesellschaft für Nuklearservice, genauer gesagt GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH besteht nach eigenen Angaben aus folgenden Gesellschaftern:

Die GNS hat wiederum folgende Beteiligungen:

DBE – Gesellschaft mit Lizenz zum Geld drucken

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Kein sicherer Verschluss der Asse möglich!
Rückholung des Atommülls ohne Alternative

Erklärung des Asse2-Koordinationskreises vom 27.12.2011:

Kein sicherer Verschluss der Asse möglich! – Rückholung des Atommülls ohne Alternative

Es gibt keinen „sicheren Verschluss“ der Asse und damit auch keinen Schutz vor dem Austritt von Radioaktivität, wenn der Atommüll im Berg bleibt. Bereits wenige Jahre nach einer Vollverfüllung können solch hohe Drücke entstehen, dass kontaminierte, giftige und nur wenig verdünnte Lösungen und Gase in die Biosphäre ausgepresst werden. Deswegen muss die Rückholung des Atommülls zügig und sorgfältig angegangen werden.

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