Transmutation, eine Lösung für das Atommüll-Problem?
Uns erreichte per Mail eine entsprechende Anfrage, ob nicht Transmutation eine bessere Lösung sei, als das Material für 10.000 Jahre zu vergraben. Hier der Versuch einer Antwort:

FreitagsFilm: Die 4. Revolution: Energie Autonomie
"Die vierte Revolution – EnergyAutonomy", 2010, Carl-A. Fechner, arte Die Vision des Nobelpreisträgers Hermann Scheer Der Dokumentationsfilm beobachtet in einer Reise um die Welt das Leben und Wirken von zehn Menschen, die ein Ziel verbindet: Energieautonomie – der vollständigen Wechsel der Energieversorgung der Menschheit weg von fossilen und nuklearen Brennstoffen hin zu 100 Prozent erneuerbaren Energien. Ein Wechsel, so radikal, dass man von einer Revolution sprechen kann.
Links
- Die Schwarze Energiewende Atomausstieg mit Ausstiegsklausel
- Die Schwarze Energiewende und der Grüne Verrat: Merkel holt das Maximale raus
- 13 AKW abgeschaltet: Stresstest erfolgreich
- Energieautarkes Feldheim, 2010 Der erste Ort in Deutschland, der sich komplett selbst mit erneuerbarer Energie versorgt und dabei über 28% geringere Energiekosten hat.
- Lüchow-Dannenberg versorgt sich zu 100 % mit eigener Energie
- Öko Institut e.V. Schneller Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland. Kurzfristige Ersatzoptionen, Strom- und CO2-Preiseffekte Ergebnis: Abschalten bis 2015 möglich, bei konservativer Betrachtung
- Sachverständigenrat, 2011-02-25 Wege zur 100% erneuerbaren Stromversorgung:Materialien zur Umweltforschung Nr. 40-44
- Weitere Videos und Dokumentationen
FreitagsFilm: Into Eternity
Trailer (kompletter Film, siehe weiter unten):
Into Eternity – Bis in alle Ewigkeit, Michael Madsen
(Grand Prix Visions du Réel 2010)
In Finnland wird das weltweit erste Endlager für radioaktiven Atommüll in den Fels getrieben: Ein riesiger Komplex aus Tunneln, der 100‘000 Jahre zu überdauern hat. Denn radioaktiver Abfall muss mindestens 100‘000 Jahre von jedem lebenden Organismus ferngehalten werden. Der Tunnelkomplex trägt den Namen Onkalo, was Versteck heißt. Ist Onkalo einmal mit Atommüll gefüllt, wird der Tunnelkomplex versiegelt und nie mehr geöffnet – so hoffen wir wenigstens.
FreitagsFilm: Endstation Gorleben?
Der Streit um den Atommüll
Endstation Gorleben? – Der Streit um den Atommüll
Ein Film von Sarah Zierul, 2011
Die Reportage geht der Frage nach, warum die Politik sich so auf Gorleben beschränkt, obwohl sogar Bundesbehörden und Wissenschaftler für die Untersuchung weiterer Standorte sind.
Verglichen wird das Vorgehen in Deutschland mit dem Vorgehen in der Schweiz. Dort geht wird eine ergebnisoffene Untersuchung an mehreren Standorten durchgeführt. Man hält sich dabei an die Empfehlung einer Expertenkommission aus Deutschland, dem Arbeitskreis Auswahlverfahren Endlagerstandorte (AkEnd). Dieser Arbeitskreis hat eigentlich eine Vorgehensempfehlung für die Endlagersuche in Deutschland erarbeitet, im Auftrag der Regierung.
Links
- Dossier beim WDR
- Dossier bei 3SAT
- Arbeitskreis Auswahlverfahren Endlagerstandorte (AkEnd)
- Abschlussbericht des AkEnd
- Albtraum Atommüll, arte, 2009
Der Dokumentarfilm beleuchtet eine Seite der Atomenergie, an der auch ihr demokratisches Defizit deutlich wird: der Atommüll
- Sind radioaktive Abfälle gefährlich?
- Wie wird mit ihnen umgegangen?
- Gibt es eine Lösung für sie? - Atomklo Norddeutschland, NDR, 2010
Die Schwarze Energiewende öffnet sich bei der Gorlebenfrage. Die Union denkt erstmals laut über andere Lager nach. Wir blicken zurück. - Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra – Todesstaub, Dokumentation, 2006
Der Film begleitet den deutschen Tropenarzt, Epidemiologen und Kollegen von Albert Schweitzer, Dr. Siegwart-Horst Günther und seine amerikanischen Kollegen bei ihren Untersuchungen im Kosovo, in Bosnien und im Irak. - Weitere Filme
Filmvorführung Dortmund 2011-07-13:
“YELLOW CAKE – Die Lüge von der sauberen Energie”
Die Piratenpartei Dortmund zeigt den Film "YELLOW CAKE – Die Lüge von der sauberen Energie":
Mittwoch den 13. Juli 2011 ab 20.00 Uhr
Café »Fette Henne« in der Kleinen Beurhausstraße 3
Der Eintritt ist frei.
Tricastin brennt
Amateuraufnahmen vom Feuer vom 2011-07-02
Amateuraufnahmen des Qualms, der durch Explosion und Feuer im Kernkraftwerk Tricastin freigesetzt wurde. Entfernung zum Brandort ca. 2km.
Links
- Explosion im Kernkraftwerk Tricastin, Frankreich
- Nachrichten? – Oder nicht?
Ein Kommentar zur Berichterstattung in den Medien mit technischen Erläuterungen der bekannt gewordenen Informationen.
FreitagsFilm: Leck im Kühlsystem
Wie gefährlich ist Berlins Forschungsreaktor?
Alte Reaktoren sollen vom Netz.
Aber sicher sind die deutschen Forschungsreaktoren?
UPDATE: Das Video wurde gesperrt. Ggf. ist es unter dem Link zum Dossier des RBB zu finden.
Leck im Kühlsystem – wie gefährlich ist Berlins Forschungsreaktor?
Kontraste, ARD, 2011-06-09
Das "Aus" für die deutschen Atomkraftwerke ist beschlossene Sache. Ausgenommen davon sind jedoch bislang die deutschen Forschungsreaktoren. Jetzt ergaben KONTRASTE-Recherchen, daß es beim Forschungsreaktor des Berliner Helmholtz-Zentrums gravierende Sicherheitsmängel geben soll.
Link
Nachrichten? – Oder nicht?
Ein Kommentar von Jürgen Stemke (@JottEs)
Dominik Rzepka von der ZDF-Redaktion und der Journalist Richard Gutjahr bzw. Robert Kindermann tauschen sich über ihre unterschiedlichen Ansichten zu Qualitätsjournalismus aus. Das ist interessant und bietet einige erhellende Einblicke.
Bei diesem Austausch hat Dominik Rzepka auch meine Einschätzungen zum Brand in Tricastin erwähnt und warum er es für richtig hält, nicht berichtet zu haben. Ihm möchte ich hier antworten:
Explosion im Kernkraftwerk Tricastin, Frankreich
Am 2011-07-02, 14:50, gab es am Kernkraftwerk Tricastin eine Explosion. Tricastin ist nach Angaben des Betreibers die größte kerntechnische Anlage der Welt. Das Bild wurde aus 1,25 km Entfernung zum Unglücksort aufgenommen, der weit hinter dem Verwaltungsgebäude liegt.




