Tagebuch: Biblis bei Nacht
Kine und Jürgen von den AntiAtomPiraten sind derzeit auf Tour. Hier ein paar Impressionen.
Wir haben am Ostermontag die Demo in Günzburg mit einer Rede unterstützt. Auf der Fahrt dort hin haben wir einen Abstecher zum Kernkraftwerk Biblis gemacht. Es war kurz vor Mitternacht:
Tschernobyl: Braucht man den Sarkophag II ?
Die internationale Gemeinschaft hat beschlossen, 550 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, um den Reaktorblock 4 im havarierten Kernkraftwerk Tschernobyl mit einer großen Kuppel zu überspannen.
Dies sei notwendig, da sich noch ca. 180 der 190 Tonnen Kernbrennstoff innerhalb der Ruine befinden und der bisherige Sarkophag rissig sei.
Tatsächlich hat der Sarkophag bis zu metergroße Risse. Diese sind auf Filmaufnahmen aus dem Inneren des Reaktorblocks deutlich zu erkennen. Wasser dringt schon seit Jahren ein. Tatsächlich war das Gebäude wohl noch nie dicht gewesen. Es drängt sich die Frage auf, warum der löchrige Verschlag 25 Jahre lang sicher genug war und nun eine dichte Lösung gefordert wird.
Benötigt man wirklich einen neuen Sarkophag?
Es gibt Experten, die dies bezweifeln. Den ganzen Beitrag lesen
FreitagsFilm: Der Millionensarg
Dokumentation: Der Millionensarg, ZDF, 2002
Am Sonntag, 3. Februar 2002, 23.45 Uhr berichten die ZDF-Autoren Sabine Kemper und Bente Milton in der “ZDF-dokumentation” “Tschernobyl – Der Millionensarg” über eine ebenso ungewöhnliche wie aufschlussreiche Forschungsreise: Den ganzen Beitrag lesen
Ticker: Nuklearer Notfall in Japan – 2011-04-21
Film der Woche: Die Geschichte von Tschernobyl, 2007
Anhand von Augenzeugenberichten folgt die Dokumentation den damaligen Ereignissen und arbeitet die langfristigen Konsequenzen des Unglücks für Menschen und Umwelt auf.
Demos der Woche: 25 Jahre Tschernobyl
Am 25. April, 12 mal in Deutschland
Der #AntiAtomPiraten-Ticker (Tag 40):
Meldungen:
- Nachdem in internationalen Häfen immer mehr radioaktiv belastete Waren aus Japan festgestellt und auch beschlagnahmt werden, beginnen sich Juristen mit der Thematik zu beschäftigen. Scheinbar gibt es keine verbindliche rechtlichen Regelungen zum Umgang mit Radioaktivität. (ftd)
- Wie bereits gestern vermutet hat Japan die Evakuierungszonen nun zum Sperrgebiet erklärt. Ein Aufenthalt ohne Sondergenehmigung ist nun nicht mehr erlaubt. Dies wurde notwendig, da immer mehr verzweifelte Flüchtlinge in ihre Häuser zurückgekehrt sind. (ftd)
Links
Links zum Thema (Petitionen, Hintergrund-Infos, Quellen, Alternativen)
- Wahrscheinlichkeit eines Unfalls in Deutschland
- Konstruktionsfehler seit 1971 bekannt (incl. original Memos)
- Wo kommt das austretende, radioaktive Wasser her?
- Gefährlichkeit von Plutonium
- Wissenschaft beklagt Desinformation
- Kernkraftwerke in Deutschland sicher bei Flugzeugabsturz?
- Kernreaktoren: Physikalische und biologische Aspekte
- Einschätzung zum Zustand der Kühlung
- Kommentar: Keine Panik, es ist nichts passiert
Links zu Demonstrationen & Mahnwachen
Links, Satellitenfotos, Messwerte, Berichte, …
Ticker: Nuklearer Notfall in Japan – 2011-04-20
Film der Woche: Die Geschichte von Tschernobyl, 2007
Anhand von Augenzeugenberichten folgt die Dokumentation den damaligen Ereignissen und arbeitet die langfristigen Konsequenzen des Unglücks für Menschen und Umwelt auf.
Demos der Woche: 25 Jahre Tschernobyl
Am 25. April, 12 mal in Deutschland
Der #AntiAtomPiraten-Ticker (Tag 39)
- Die Tagesschau berichtet, dass es immer mehr Krankheitsfälle unter den Arbeitern am Kernkraftwerk gäbe, Bluthochdruck, Fieber und Erkältungen werden neben psychischen Problemen wie zum Beispiel Depressionen genannt.
Dafür habe sich allerdings die Versorgung der Arbeiter verbessert und es werden inzwischen bis zu 3 Mahlzeiten am Tag angeboten. (tagesschau) - Nachdem die japanische Regierung zunächst bekannt gewordene Pläne dementiert hatte, aus denen hervor ging, dass die evakuierten Gebieten für bis zu 20 Jahre für unbewohnbar gehalten werden, plant die Regierung nun diese Zone “dauerhaft” zu sperren, indem das Gebiet zum “Gefahrenbereich” erklärt wird. Betroffen sind mindestens 80.000 Menschen. (FTD)
- Weiterhin wird den Menschen in 30 km Umkreis zum Kernkraftwerk empfohlen, dieses Gebiet zu verlassen, oder weiterhin in geschlossenen Räumen zu bleiben.
- Gleichzeitig gibt es Berichte, dass Menschen heimlich in den evakuierten Zonen leben würden.
Auch in Tschernobyl waren nach den Evakuierungen viele Menschen zurück gekehrt, da ihnen nach der Evakuierung die Lebensgrundlage fehlte. - Die Nachfragen der ausländischen Presse werden den Japanern zu störend. Kurzerhand wird die ausländische Presse nur noch einmal die Woche und ausschließlich von der Regierung informiert. (gulli)
Links
Links zum Thema (Petitionen, Hintergrund-Infos, Quellen, Alternativen)
- Wahrscheinlichkeit eines Unfalls in Deutschland
- Konstruktionsfehler seit 1971 bekannt (incl. original Memos)
- Wo kommt das austretende, radioaktive Wasser her?
- Gefährlichkeit von Plutonium
- Wissenschaft beklagt Desinformation
- Kernkraftwerke in Deutschland sicher bei Flugzeugabsturz?
- Kernreaktoren: Physikalische und biologische Aspekte
- Einschätzung zum Zustand der Kühlung
- Kommentar: Keine Panik, es ist nichts passiert
Links zu Demonstrationen & Mahnwachen
Links, Satellitenfotos, Messwerte, Berichte, …






